pdv-nlk3 - Präzision über die Norm hinaus

loesungenDie DIN EN 459-2 schreibt vor, dass für die Berechnung der Reaktionsfähigkeit von Kalk die Temperaturen zunächst im Minuten-, später im Zwei-Minuten-Takt erfasst, diese notiert und in einem Diagramm aufzuzeichnen sind. Dazu genügt prinzipiell ein genaues Quecksilberthermometer, eine Uhr mit Sekundenzeiger, ein Bleistift und ein Blatt Papier. In einigen Laboren wird zur Protokollierung und Darstellung der gemessenen Werte Microsoft Excel eingesetzt.

Dieses manuelle Vorgehen ist aufwändig, zeitintensiv und birgt ein hohes Maß an potentiellen Fehlerquellen. Ergänzend ist der Verwaltungsaufwand enorm, vor allem bei der Suche nach früheren Messungen.

Mit pdv-nlk3 speichern Sie alle Messwerte in einer Datenbank ab. Nachberechnungen von Werten oder erweiterte Auswertungen – auch über mehrere hundert Messreihen – erfolgen binnen Sekunden. Selbst wenn diese Untersuchungen nur selten durchgeführt werden, ergibt sich für die ausführenden Labore durch die Zeitersparnis bei der Auswertung und Berichtserstellung ein enormes Einsparungspotential.

Seine Stärke spielt pdv-nlk3 zusammen mit angekoppelten Temperaturfühlern aus. Digitale Datenlogger liefern Messraten von mehreren Messungen pro Sekunde. Selbst wenn man einen Messintervall von nur einer Sekunde vorgeben würde, erhält man beim normgerechten Intervall bis zu 120 Messwerte - statt lediglich zwei gemäß Norm-Vorgabe. Die sich daraus errechneten Kennwerte übersteigen die manuelle Erfassung hinsichtlich ihrer Präzision um ein Vielfaches, beispielsweise bei einem auf die Sekunde genauen Zeitpunkt von Tmax, welcher bei manueller Messung bis zu zwei Minuten vom realen Maximum entfernt sein kann. Bei schnell reagierenden Kalksorten ist das eine enorme Abweichung.

Diese exakte, die geltende Norm überragende Genauigkeit, gepaart mit der einfachen Verwaltung, intuitiver Bedienung sowie langfristiger Datenhaltung der Messergebnisse, macht pdv-nlk3 zu einem einzigartigen Werkzeug zur Analyse der Nasslöschkurve.